Wenn man sich einen Tibet-Terrier halten möchte

Fällt bei der Suche nach dem richtigen Hund für die nächsten zwölf bis 16 oder mehr Jahre die Wahl auf einen Tibet-Terrier, sollte man sich einige Fragen beantworten.

Wie viel möchte man für einen Tibet-Terrier bezahlen?

Will man zwischen fünfhundert und tausend Euro in die Hand nehmen, um einen reinrassigen Tibet-Terrier, meist als Welpe, vom Züchter zu holen oder möchte man zwischen drei- und fünfhundert Euro für einen vielleicht auch älteren Hund zahlen und ihn aus dem Tierheim adoptieren oder auch einem Freund oder Fremden abkaufen?

Möchte man einen jungen oder älteren Hund?

Nicht jeder möchte einen Welpen erziehen. Manche haben eher Interesse an einem ausgewachsenen und eventuell auch schon grunderzogenen Hund. Dies kann ein Tibet-Terrier aus dem Tierheim oder von Menschen sein, die vertrauenswürdig sind und von einer entsprechenden Institution oder den Vorbesitzern als gut eingeschätzt werden. So verhindert man, nicht den ‚Hund im Sack’ zu kaufen und hat eher die Möglichkeit, sich mit dem Vierbeiner vertraut zu machen und selbst zu sehen, wie er reagiert und ob man mit ihm klarkommt.

Bei einem Welpen besteht andererseits die Möglichkeit, Verhalten und Charakter etwas mitzuerziehen. Ist ein Hundekauf bei einem Züchter gut und frühzeitig geplant, lernt man den Hund meist kurz nach der Geburt kennen und begleitet sein Heranwachsen. Ein Züchter hat genügend Erfahrung mit seinen Tieren, sodass er die Welpen bereits früh einschätzen kann und weiß, welcher Tibet-Terrier zu welchem Menschen passt.

Hat man genügend Zeit für seinen Hund?

Tibet-Terrier wollen beschäftigt werden und brauchen ihren Auslauf. Das bedeutet, dass sie sich nicht dazu eignen, acht oder gar zehn Stunden am Tag alleine in der Wohnung zu liegen und darauf zu warten, dass ihr Herrchen oder Frauchen nach Hause kommt, um gerade fünfzehn Minuten mit ihnen um den Block zu laufen. Anderthalb bis zwei Stunden sollten pro Tag eingeplant werden, um mit dem Tibet-Terrier Feld, Wald und Umgebung zu erkunden. Dazu kommen auch noch Zeiten, die man vielleicht auf dem Hundeplatz verbringt.