Beschäftigung mit dem Tibet-Terrier

Tibet-Terrier sind ursprünglich Hütehunde. Sie zeichnet hohe Intelligenz sowie Bewegungs- und Lernfreude aus. All diese Eigenschaften können mit einer liebevollen Beschäftigung gefördert und gefordert werden, sodass der Tibet-Terrier am Abend zufrieden in seinem Korb schlafen kann.

Apportieren

Hat der Tibet-Terrier verstanden, dass es eine Belohnung gibt, wenn er auf Befehl Gegenstände zu seinem Menschen zurückbringt, macht er dies mit großem Vergnügen. Egal, ob man mit einem Wurfarm Bälle wirft, ob ein Futterdummy versteckt oder ‚versehentlich’ fallen gelassen wird – der Tibet-Terrier bringt sie mit Freude her und wartet meist begeistert darauf, noch einmal loslaufen zu dürfen, um den Gegenstand ein zweites Mal zu holen. Man sollte darauf achten, dass man als Mensch das Spiel beendet und es nicht so lange betreibt, denn der Tibet-Terrier könnte in einem solchen Fall nicht mehr reagieren. Hört man auf, wenn es für den Hund am schönsten ist, macht er auch beim nächsten Mal wieder begeistert mit.

Longieren

Beim Longieren läuft der Tibet-Terrier nicht an einer Longe wie ein Pferd, sondern wird aus der Entfernung gelenkt. Dies kann um einen Kreis sein, den man aus Flatterband und Heringen aufbaut. Man kann ihn aber auch um Bäume, andere Gegenstände und Menschen schicken. Hierbei läuft der Hund weitaus mehr an Strecke als der Mensch, der meist im Zentrum eines Kreises steht und den Vierbeiner lediglich lenkt. Für einen Tibet-Terrier ist dies eine gute Auslastung, weil er so viel und schnell laufen kann. Schließlich ist er darauf als (ehemaliger) Hütehund gezüchtet.

Rallye Obedience und Dogdancing

Auch Rallye Obedience kommt dem Tibet-Terrier entgegen. Hierbei durchläuft der Hund mit seinem Menschen einen Parcours, auf dem er an verschiedenen Stationen Befehlen gehorchen muss. Wichtig ist hier auch, dass der Hund während des ganzen Parcours mit seiner Aufmerksamkeit vollkommen bei seinem Menschen bleiben muss, um alle Befehle und Gesten mitzubekommen. Diese Form des Trainings ist sehr intensiv und für den Hund anstrengend.

Aus der Obedience ist das Dogdancing entwickelt worden. Hier werden Bewegungsabläufe zu Musik trainiert.